Mit Schall gegen hartnäckigste Rückstände
sprintBOX nimmt Ultraschallanlage für die Reinigung von Mehrwegbehältern in Betrieb
Für das Säubern von Schmuck, Brillen und anderen feinstrukturierten Teilen werden schon seit langem Ultraschallreinigungsgeräte eingesetzt, sogar für den Hausgebrauch sind sie mittlerweile günstig zu haben. Im größeren Maßstab nutzt auch die Industrie die Wirkung der hochfrequenten Schallwellen, beispielsweise zum Reinigen von Oberflächen vor der Lackierung. Der fränkische Logistikdienstleister sprintbox hat nun eine Anlage in Betrieb genommen, mit der auch stark verschmutzte Mehrwegbehälter effizient und umweltschonend gereinigt werden können.
Mit diesen Mehrwegbehältern aus robustem Kunststoff versorgt sprintbox in einem ausgeklügelten Kreislaufsystem Industriebetriebe „just in time“ mit Bau- oder Ersatzteilen. Verschmutzte Behälter werden – übrigens auch als Dienstleistung für Kunden aus dem Logistikbereich – in einer speziellen Durchlaufwaschanlage gereinigt. „Häufig reicht diese konventionelle Behälterreinigung aber nicht mehr aus“, sagt Ralf Jahn, der das Depot in Grettstadt bei Schweinfurt leitet. Bei hartnäckigen Rückständen aus Haftöl oder Grafit hat auch die Waschanlage keine Chance.
Bislang mussten solche Behälter aussortiert und entsorgt werden. Das ist nun vorbei – denn jetzt kommt die neue Ultraschallreinigungsanlage zum Einsatz. Deren hochfrequente Schallwellen bringen die Wassermoleküle in Schwingung und wirken so wie eine kleine Bürste. Um zu verdeutlichen, was im Inneren der Anlage passiert, dient folgender Vergleich: Füllt man ein leer gelöffeltes Joghurtglas mit Wasser, tut sich kaum etwas. Schüttelt man aber das Glas, lösen sich die Joghurtreste. Vereinfacht gesagt schüttelt der Ultraschall also den Schmutz mit hoher „Schüttelfrequenz“ von der Oberfläche der Mehrwegbehälter ab.
Außerdem erzeugt Ultraschall an harten Oberflächen die so genannte Kavitation. Das sind kleinste Blasen, die sofort wieder in sich zusammenfallen. Dieses Zusammenfallen trägt ebenfalls dazu bei, dass sich der Schmutz von der Oberfläche löst. Das Ergebnis: Mehrwegbehälter, die aussehen wie neu, obwohl sie vor der Behandlung mit hartnäckigsten Rückständen verunreinigt waren. Auf aggressive Reiniger kann bei dieser physikalischen Reinigungsmethode übrigens verzichtet werden, die Technik ist daher besonders umweltschonend.
Der Einsatz dieser effizienten Anlage hat sich schon bis zu den Kunden von sprintbox herumge-sprochen. „Aktuell fragen uns Industrieunternehmen, ob wir auch die Teilereinigung anbieten“, so Ralf Jahn. „Klar, da kommt die Ultraschallreinigung schließlich her. Und wir kommen so zu einem neuen Betätigungsfeld.“
Über die sprintBOX GmbH
Die sprintbox GmbH ist Logistikdienstleister für das Behältermanagement und ein Tochter-unternehmen der Schäflein AG mit Hauptsitz in Röthlein. Das Leistungsspektrum des Unternehmens sprintbox umfasst das Kreislaufmanagement von Mehrwegbehältern in unternehmensüber-greifenden Beschaffungs- und Distributionsprozessen, die operative Abwicklung wie beispielsweise die Reinigung und Reparatur sowie die Vermietung und das Pooling von Mehrwegbehältern. sprintBOX verfügt über ein flächendeckendes Depotnetzwerk mit Wasch- und Servicecentern u. a. in Grettstadt, Nürnberg, Schwerte/Dortmund, Horb und Hallein (Österreich).
Karl Berrang sorgt dafür, dass Verbindungen halten. Deshalb gehören die Schrauben, Stifte, Muttern und Klammern, die das Mannheimer Unternehmen produziert, zur Grundausstattung im Automobilbau, in der Luft- und Raumfahrt und in vielen anderen Industrien. Damit die Versorgung mit den mechanischen Verbindungselementen weltweit klappt, nutzt die Karl Berrang GmbH das ausgeklügelte Mehrwegbehältersystem sprintBOX.
Über das IT-gestützte System lässt sich der Pool an Kästen, Kisten und Spezialpaletten, mit denen die kleinen Verbindungselemente in tausenden von Produktvarianten transportiert werden, zentral steuern. Es sorgt dafür, dass der Kreislauf zwischen Produktionswerken, Lieferanten und Kunden niemals zusammenbricht. Aber es stellt auch sicher, dass die Behälter nicht verschwinden.
„Das IT-System überwacht und steuert den Kreislauf der Ladungsträger und gibt Transparenz über Bewegungen und Bestände. Hatte früher jedes Werk sein eigenes Behältersystem, läuft heute alles über eine zentrale Schnittstelle“, erläutert Achim Schäflein, Vorstand des Logistikers Schäflein AG und sprintBOX-Gründer.
Für Karl Berrang bedeutet dies: Neben der Automatisierung von Versorgungsprozessen durch einen Kreislauf, der dem Herzschlag der Industrieproduktion folgt, reduzieren sich die Logistikkosten erheblich. „Wir wissen immer genau, wo und zu welchem Zeitpunkt sich eine Lieferung befindet und können uns überflüssige Transporte sparen“, sagt Michael Seifert, Logistikleiter von Karl Berrang. „Jede Bewegung im System wird über den Barcode auf dem Behälter automatisch erfasst.“
Rund 150.000 von 600.000 Behälterbewegungen des Mannheimer Unternehmens werden im System von sprintBOX monatlich verbucht. Dazu zählen alle Behälter, die sich im Besitz von Karl Berrang befinden: vom VDA genormten Stapelbehälter über Palettendeckel bis zur Stahlpalette. Angeschlossen an das sprintBOX-Mehrwegsystem sind Lieferanten in Deutschland, Frankreich und Polen sowie die Karl Berrang Niederlassungen in Mannheim und Putzbrunn.
„Durch das punktgenaue Management lassen sich die Leergüter optimal einsetzen und eine hohe Umschlagshäufigkeit erzielen. Kosten, die durch Verwaltung und Schwund entstehen würden, können auf ein Minimum reduziert werden“, erläutert sprintBOX-Projektmanager Jan Seume. Damit Mitarbeiter von Karl Berrang den Kreislauf aus ihrem IT-System heraus steuern können, wurde eine CSV-Schnittstelle zum sprintBOX-System geschaffen, die es ermöglicht, alle Funktionen in der gewohnten IT-Umgebung zu nutzen. „Über das zentralisierte Mehrwegsystem haben wir den Verwaltungsaufwand im Bereich der Werksversorgung auf ein Minimum reduziert“, berichtet Karl Berrang Logistik-Chef Michael Seifert.
Eine große Rolle spielt für Nutzer des Systems neben der wirtschaftlichen Seite der Umweltaspekt. So werden die in weiten Teilen der Industrie noch gebräuchlichen Einwegverpackungen bei neuen Berrang-Lieferanten, die diese noch nutzen, durch Mehrwegboxen ersetzt.
Rückgrat des wirtschaftlichen Kreislaufsystems zwischen Werken und Lieferanten ist ein Transportnetzwerk, das die Behälter je nach Bedarf an die Kreislaufteilnehmer ausliefert und nach Gebrauch für die Rückführung ins nächstgelegene sprintBOX-Depot sorgt. Dort werden sie gereinigt und zurück an Werke und Lieferanten geliefert. Diese Aufgabe übernimmt ebenfalls sprintBOX mit einem europaweiten Netz an Depot-Partnern. Kurze Wege und Gestellungszeiten gewährleisten einen ökonomischen wie ökologischen Kreislauf der Lademittel. So können Transportkosten und CO2-Emissionen deutlich reduziert werden.
Röthlein/Nürnberg, 20. August 2012 – Zu einer gut funktionierenden Logistik gehört ein perfekt aufgestelltes Behältermanagement. Das reduziert Kosten und erlaubt es, effektiver zu produzieren, zu lagern und zu transportieren. Die Schäflein AG bietet mit der sprintBOX dafür eine Komplettlösung für das Behältermanagement. Das System ist eingebunden in eine europaweit flächendeckende Logistik, zu der neben Reinigungsservices auch eine eigene Software gehört. Mit ihr können Kundenunternehmen Behälter jeder Größe ordern und verwalten. Auf der internationalen Messe FachPack 2012 präsentiert die sprintBOX auf ihrem Stand 309 in Halle 9 die neue Software 2.0.
Damit die Anwender das Mehrwegbehältermanagement noch intuitiver nutzen können, haben die Experten der sprintBOX in enger Zusammenarbeit mit den Nutzern die Software angepasst. Mit dem Update auf die Version 2.0 erhalten die Nutzer eine Browseroberfläche, die sie individuell einrichten können. Mit einer geschickten Rechtevergabe sehen sie alle relevanten Informationen ihrer täglichen Aufgaben auf einen Blick. „Bevor wir unsere Software aktualisierten, haben wir intensiv mit unseren Kunden und Anwendern gesprochen und ihre Ideen und Anregungen umgesetzt. Es ist uns gelungen sprintBOX 2.0 viel kundenfreundlicher zu gestalten“, sagt Achim Schäflein, Vorstandsvorsitzender der Schäflein AG aus Röthlein bei Schweinfurt.
Nicht nur die Nutzerführung ist neu. Zudem hat die sprintBOX eine mobile Version der Software geschaffen. So erhalten Anwender auch auf Endgeräten wie einem Handheld im Lager immer die wichtigen Daten. Unternehmen haben mit der software Version 2.0 den Behälterbestand kontinuierlich im Blick. So lassen sich ineffiziente Stellen aufdecken und rechtzeitig verbessern. Das führt zu weniger Transportkosten und reduziert die Kapitalbindung. Bezahlt wird für Management und Pooling nach Nutzungsgrad, heruntergebrochen auf jeden einzelnen Behälter.
Über die Schäflein AG
Mit 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erbringt die in Röthlein bei Schweinfurt ansässige Schäflein AG als Unternehmensgruppe die gesamte Palette logistischer Dienstleistungen, von der Beschaffungs- und Produktionslogistik über die Lager- und Distributionslogistik bis hin zu E-Commerce und Versandhandel. Seit 2011 zählt auch die neu gegründete Schäflein Industrieservice GmbH zum Unternehmen.
Schäflein ist Mitbegründer und Partner der Stückgutkooperation CargoLine. Der Jahresumsatz der Gruppe liegt bei 100 Millionen Euro. Das 1939 in Schweinfurt gegründete Logistikunternehmen ist heute in dritter Generation inhabergeführt.
Vorstandsvorsitzender ist Achim Schäflein.
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Die sprintBOX GmbH und Schäflein Logistics GmbH freuen sich über den großen Andrang auf ihrem Messestand der LogiMAT 2012 in Stuttgart.
Die Messebesucher informierten sich ausgiebig über das Angebot „Verkaufen Sie uns doch einfach Ihre Logistik“ und „Verkaufen Sie und doch einfach Ihr Behältermanagement“. „Wir übernehmen Behälterbestände, optimieren Abläufe und Strukturen, integrieren Pooling und wachsen mit den Anforderungen unserer Kunden“, so Heiko Raab, Geschäftsführer der sprintBOX GmbH. Wie das den Kreislauf in Schwung bringt zeigt beispielsweise das hybride Transport- und Partnernetzwerk der sprintBOX: Die Steuerung über das Netzwerk kann 30% Transportkosteneinsparung erbringen.
Networking in entspannter Atmosphäre
Am zweiten Tag nach Messeende luden sprintBOX und Schäflein Logistics wieder zum Logistik-Stammtisch mit Bier und Knabbereien am Messestand ein. Die Einladung fand großen Zuspruch und so erlebten Gastgeber und Besucher ein erfolgreiches Networking der guten Laune. „Der partnerschaftliche Dialog ist die Grundlage für eine effiziente und erfolgreiche Zusammenarbeit“ so Achim Schäflein – Vorstandsvorsitzender der Schäflein AG – der sich mit dem Stammtisch und dem gemütlichen Come-Together bei Kunden, Lieferanten und Partnern auf der LogiMAT bedankte.
In Zusammenarbeit mit der EIKONA AG haben wir bereits 2008 das sprintBOX Software-System entwickelt, das speziell an die Bedürfnisse des Behältermanagements angepasst ist. Seither unterstützt es bereits einige Unternehmen aus verschiedenen Branchen, ihre Behälterbewegungen zu steuern und Behälterbestände und -kosten zu optimieren. Die webbasierte Software-Lösung erlaubt dies von überall aus – leicht über jeden Standard-Browser.
In enger Zusammenarbeit mit den Nutzern wurden in den letzten drei Jahren viele Ideen entwickelt, um die Prozesse im Behältermanagement noch effektiver zu gestalten. Und so fiel der Startschuss zur neuen „Version 2.0″.
Was ist in Version 2.0 maßgeblich verbessert worden?
- Einsatz neuester Technologien von Microsoft
- Aufbau des Software-Systems nach Usability-Richtlinien
- Optimierte Abbildung der Behältermanagement-Prozesse
- Einbinden mobiler Endgeräte im Bereich Kommisionierung (z. B. mobile Stapler-Terminals)
- Direkte Import-Anbindung an SAP und andere ERP-Systeme
- Direkte Export-Anbindung (Avisierung) an Transportdienstleister
- Integration von „Track and Trace“
Die momentane „Kurplanung“ sieht die erste Testphase in Q2 2012 vor. Natürlich halten wir Sie auf dem Laufenden!